Zeittafel der Gemeindegeschichte


Die Christianisierung in unserer Gegend erfolgte im Jahre 496.
871 berichtete der Metzer Bischof Adventius, er habe „....im Bliesgau schlimme Verhältnisse vorgefunden..." Er habe "...an einem Punkte an der Blies" eine Kirche und ein kanonisches Stift errichten lassen. Es handelte sich dabei um das Kloster Neumünster bei Ottweiler. Es wird zum ersten Mal die Kapelle zu Schiffweiler ("Scuffinesvillare") erwähnt, gleichzeitig das Gründungsdatum von Schiffweiler.
1293 gestattet der Bischof von Metz dem Kloster Neumünster, die Kirche in "Sciffwilre" durch einen ständigen Vikar verwalten zu lassen.
1352 wird die Schiffweiler Kirche wieder erwähnt.
Am 01. Januar 1575 wird offiziell die Reformation eingeführt.
Bei der Wiederbesiedelung nach dem Dreißigjährigen Krieg etwa ab 1670 und einer industriellen Schnellentwicklung in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde 1858 die Errichtung einer evangelischen Schulklasse in Landsweiler notwendig.
1865 wird erstmals die Möglichkeit einer eigenen Diasporagemeinde Heiligenwald-Landsweiler angedacht.
1876: Landsweiler und Schiffweiler, bis dahin zu Ottweiler gehörig, werden in die neue evangelische Kirchengemeinde Heiligenwald integriert.
Am 16. Oktober 1898 fand die erste Sitzung des "provisorischen Kirchenvorstandes" des Gemeindebezirks Landsweiler-Schiffweiler statt. Dazu wurde Landsweiler 1901 Vikariat von Heiligenwald.
Am 07. Juli 1901 wird der Grundstein zum Neubau der Ev. Kirche in Landsweiler gelegt.
Am 31. August 1902 erfolgt die  Einweihung der Kirche in Landsweiler.
Nach der Urkunde vom 14. und 26. April 1906 wurde die Kirchengemeinde mit Wirkung vom 01. Juli des Jahres selbständig.
Im November 1924 wurde das neue Pfarrhaus fertig gestellt und konnte vom Pfarrer bezogen werden.
Am Totensonntag 1925 wurde in einem Nachmittagsgottesdienst die Krieger-Gedächtnistafel eingeweiht.
Die im Kriegsjahr 1918 eingezogenen drei Glocken wurden erst 1926 durch neue ersetzt.
Am 01. April 1937 wurden die Evangelischen des Schiffweiler Ortsteils Leopoldsthal auf eigenen Wunsch von der Kirchengemeinde Ottweiler zur Kirchengemeinde Landsweiler-Schiffweiler umgepfarrt.
1951 bekam unsere Kirchengemeinde zum dritten Male neue Glocken. Als Ersatz für die im Kriegsjahre 1943 eingezogenen zwei großen Glocken wurden neue angeschafft.
Am 31. August 1952 beging die Gemeinde in schlichter Weise das "Goldene Kirchweihjubiläum", 50 Jahre evangelische Kirche in Landsweiler.
Am 20. September 1959 wurde das neue Gemeindezentrum in Schiffweiler eingeweiht.
1965 wurde der neu an das Pfarrhaus Landsweiler angebaute Gemeindesaal eröffnet.
1966/1967 erfolgte eine große Renovierung der Kirche. Eine Fußbodenheizung wird eingebaut und das Innere der Kirche neu ausgemalt.
Im Dezember 1968 wird die neue Orgel, erbaut von der Firma Eule in Bautzen, im Rahmen eines Festgottesdienstes übergeben.
1970 wurden auch der Kirchturm in Landsweiler, sowie das Gemeindezentrum in Schiffweiler renoviert.
Am 26. September 1977 wurde das 75-jährige Jubiläum des Kirchenbaues gefeiert. Zusammen mit diesem Ereignis wurde das neu an den Landsweiler Gemeindesaal angebaute Jugendheim seiner Bestimmung übergeben.
1980 stellte sich heraus, dass der Glockenturm des Schiffweiler Gemeindezentrums schadhaft war.
1986 erfolgt eine umfangreiche Renovierung des Kirchturms der Landsweiler Kirche.
Eröffnung des neu renovierten Gemeindezentrums am 29.11.1997 in Landsweiler.
Im Sommer 2000 wird das „Silberglöckchen" in Leopoldsthal restauriert.
Mit mehreren Veranstaltungen begeht die Kirchengemeinde im Sommer 2002 das 100-jährige Jubiläum des Kirchbaus.
Im April 2006 wird die Renovierung der Landsweiler Kirche abgeschlossen und einige Monate später in mehreren Veranstaltungen das 100-jährige Bestehen der Ev. Kirchengemeinde gefeiert.
Im November 2010 öffnet das "Café Segen", ein Café für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, in unserem Gemeindehaus in Schiffweiler seine Pforten. Finanziell wird dieses Projekt vom Landskreis Neunkirchen sowie den Pflegekassen unterstützt.
Von April 2010 bis September 2011 wird das Dach des Pfarrhauses in der Illinger Straße 12 saniert.
Pfarrerehepaar Jürgen Dreyer und Annette Zerbe verlassen die Gemeinde im Oktober 2010.
Ab Juli 2011 übernimmt Pfarrerin Wiltrud Bauer die Pfarrstelle.
27.01.2012: Förderverein Silberglöckchen Leopoldsthal wird gegründet.




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